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Meine Therapiemethode
Homöopathie ist bei akuten wie auch bei chronischen Erkrankungen sehr gut anwendbar
Mein Therapieschwerpunkt liegt auf den chronischen Erkrankungen
Eine chronische Beschwerde macht sich ständig oder in bestimmten Abständen bemerkbar oder sie wird durch gewisse äußere Einflüsse/Umstände ausgelöst. Das Beschwerdebild verändert sich im Laufe der Zeit nur wenig - es sei denn durch starke (lokale) Unterdrückungsmaßnahmen (siehe Komplexmittel).
Allerdings werden chronische Beschwerden mit den Jahren immer stärker und es kommen weitere Beschwerden hinzu, die scheinbar nichts mit den ersteren zu tun haben (siehe Diagnose). Gleichzeitig wird der Organismus kontinuierlich schwächer.
Aus homöopathischer Sicht hat man es mit verschiedenartigen zentralen Störungen der Lebenskraft zu tun. Solch eine Störung verursacht für sie typische Beschwerden an für sie typischen Geweben und Organen, die miteinander im Zusammenhang stehen.
Zuerst ist die Störung nur als Mißbefinden, Unbehaglichkeit oder als leichtes, selten auftretendes Symptom bemerkbar. In diesem Stadium bleiben Labortests und körperliche Untersuchungen meistens ohne Befund. Mit den Jahren werden die Beschwerden stärker, bis es zu geweblichen Veränderungen kommt. Die Lebenskraft ist zu beeinträchtigt, um die tief sitzende Störung ganz zu überwinden. Trotzdem versucht der Körper das Problem - so gut er kann – zu beseitigen.
Z.B. geht das Immunsystem mit entzündlichen Reaktionen gegen störende Ablagerungen im Gewebe vor, ohne diese vollständig beseitigen zu können.
Deshalb wiederholen sich die schmerzhaften Entzündungen in gewissen Abständen.
Das passende homöopathische Konstitutionsmittel kann unter bestimmten Vorraussetzungen die in diesem Beispiel ursächliche Stoffwechselstörung korrigieren, in dem es den geeigneten Anstoß gibt.
Gelingt dies, werden alle von der Stoffwechselstörung betroffenen Organe entlastet. Erst dann kommt der Körper wieder in die Lage, bestehende Ablagerungen ab zu bauen.
Natürlich braucht dieser Prozess etwas Zeit - wieviel Zeit, hängt u.a. von der bereits bestehenden Dauer der Erkrankung sowie ihrer Vorbehandlung ab. Sind zum Beispiel gewebliche Änderungen zu weit fortgeschritten, ist Heilung mit dieser Methode nicht mehr möglich.
Ein gut gewähltes Mittel kann den Patienten im Schnellschritt rückwarts durch seine Krankengeschichte führen:
Die zuletzt aufgetretenen Symptome gehen als erste zurück. Beschwerden wandern von innen nach außen und von oben nach unten.
Uralte Symptome flackern kurz auf, während gleichzeitig das allgemeine Wohlbefinden des Patienten, seine Tatkraft und Lebensfreude, zurückkehren.
Um eine sinnvolle Zusammenarbeit von Patient und Behandler zu ermöglichen, ist jeder Patient gebeten, ein Symptomenbüchlein zu führen, in das er an sich beobachtete Reaktionen und Veränderungen einträgt.
Auf diese Weise kann ich den Mittelverlauf bei der Nachuntersuchung beurteilen.
Wenn sich bei chronischen Beschwerden ein Mittel bei der ersten Gabe bewährt hat, wird es in aufsteigenden Potenzen (siehe Klassische Homöopathie) weiter gegeben.
Das Ziel ist es, so viele Symptome wie möglich dauerhaft zu löschen, ohne zu unterdrücken.
In aller Regel wird ein Mittel zur Zeit gegeben. Das verschreiben von sogenannten Komplexmitteln (siehe Komplexmittel) hat nichts mit klassischer Homöopathie zu tun, auch wenn darin homöopathische Mittel enthalten sind.
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