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Heilpraktikerin Ann-Susann Eisenlohr

Klassische Homöopathie

 

Die klassische Homöopathie - was ist denn das?
Therapie für ganze Krankheitsbilder statt einzelner Symptome

Homöopathie behandelt das vollständige Krankheitsbild des Menschen und nicht nur einzelne Krankheitsymptome.

Der Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine mehr oder weniger große Anzahl von Beschwerden, gesundheitlichen Eigentümlichkeiten, Empfindlichkeiten, Zipperlein oder auch ernstere Krankheiten.

Diese beginnen meist fast unmerklich. Nicht oder falsch behandelt, kommen sie immer mehr zum Ausbruch oder chronifizieren, d.h. sie bleiben für den Rest des Lebens auf einem bestimmten Niveau bestehen. Andere Beschwerden kommen im Laufe der Zeit hinzu.

Das homöopathische Krankheitsbild eines Menschen besteht aus der Gesamtheit aller seiner Symptome, auch der seelischer und geistiger Natur.

Im Unterschied dazu therapiert die orthodoxe "Schulmedizin" verschiedene Beschwerden als unabhängig voneinander existierende Einzelsymptome. So wird bei demselben Patienten die Verstopfung mit Tabletten und Klistieren behandelt, die Hämorrhiden "weg"gesalbt oder operiert und die Kopfschmerzen mit Schmerztabletten betäubt. Der zu hohe Cholesterinspiegel oder Blutdruck wird mit Medikamenten unterdrückt, deren Nebenwirkungen andere Beschwerden verursachen.

Statt der all dieser Symptome gemeinsamen Ursachen werden ausschließlich die Symptome behandelt.

Die klassische Homöopathie versteht den Menschen als eine Einheit, deren Eigenschaften, Charakterzüge, Begabungen, Befindlichkeiten und Krankheitssymptome im nachweislich ursächlichen Zusammenhang stehen.

Langanhaltende seelische Belastungen oder Fehleinstellungen führen zu körperlichen Schwächen und unbehandelt zur Erkrankung in den zugehörigen organischen Bereichen. Gleiches gilt für traumatische Erlebnisse, erlittene Infektionskrankheiten, Vergiftungen, falsche Ernährung, Impfschäden und vieles mehr. Jede dieser Ursachen ergibt ein individuelles Krankheitsbild mit einer Reihe von körperlichen Symptomen.

Von Beginn an bringt der Mensch seine ererbte Konstitution mit, die im Laufe seines Lebens die eine oder andere Anfälligkeit entwickelt. Aus diesem Grunde hinterfragen Homöopathen bei der Diagnose auch die gesundheitliche Familiengeschichte.

Das menschliche Immunsystem ist stets bemüht, krankhaftes soweit wie möglich an die Oberfläche des Körpers zu bringen. Die inneren, lebenswichtigen Organe können so frei und funktionstüchtig bleiben.

Diese Bemühungen werden ins Gegenteil verkehrt, wenn ausschließlich erkrankte Körperteile behandelt werden. Das "weg"salben eines Hautausschlages ändert ja nichts an der Ursache des Ausschlages, und diese kommt stets von innen (es sei denn bei einer Kontaktallergie, Verätzung oder ähnliches). So wird die Störung wieder nach innen gedrückt. Der Patient wird kränker denn je, auch wenn es eine Weile dauert.

Die Homöopathie will die ursächliche Störung behandeln, krankhaftes zurück an die Oberfläche holen und von da aus - wenn möglich - ganz beseitigen.

 

Link zu weiteren Informationen:

Klassische Homöopathie verstehen - Buchtipp